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Die Weine der Familie Scarlata
Die Geschichte der Familie Scarlata
Das Abenteuer beginnt 2012 als Familienprojekt, das Véronique und Renaud neben ihren eigentlichen Berufen betreiben. Ihr Sohn Guilhem ist inzwischen in Vollzeit eingestiegen und zur treibenden Kraft des Weinguts geworden. Die Parzellen, teils versteckt zwischen Eichenwäldern, reifen dank der kühlen Winde aus den Cevennen langsam – ein echter Vorteil in einem Gard, in dem es nie an Sonne mangelt. Im Weinberg ist alles darauf ausgerichtet, die Böden lebendig zu halten: Begrünung in jeder zweiten Reihe für die Tierwelt, leichte und regelmäßige Bodenbearbeitung und seit 2023 die Unterstützung von Joanna, einer Arbeitsstute, die einen Teil der Reben pflügt.
Die Cuvées der Familie Scarlata
Die Rebsorten sind durch und durch mediterran: Syrah, Grenache Noir, Carignan, Cinsault und Œillade für die Roten, Ugni Blanc, Sauvignon und Alvarinho für die Weißen. Vergoren wird mit wilden Hefen, ohne Zusätze und höchstens mit einer leichten Schwefelgabe zum Schutz, wenn der Wein sie wirklich braucht. Alle Cuvées werden als Vin de France abgefüllt, was der Familie die Freiheit lässt, nach eigenem Gusto zu assemblieren. Darunter saftige Rote wie Petite matinée tranquille auf Grenache-Basis oder maischevergorene Weiße wie Lune rousse: Weine aus dem Süden, aber leichtfüßig und strahlend, die man nicht lange lagern muss.