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Die Weine von Arthur Fèvre
Die Geschichte von Arthur Fèvre
Arthur Fèvre war nicht immer Winzer. Bevor er sich dem Wein zuwandte, war er Chef-Pâtissier, ein Handwerk der Präzision und Sensibilität, das man heute in seinen Cuvées wiederfindet. Seinen Neuanfang bereitete er bei großen Namen des Naturweins vor, etwa der Domaine de l'Astré oder dem Château Lafitte, wo er seine ersten Jahrgänge vinifizieren konnte. Danach ließ er sich in Orthez nahe Pau im Béarn nieder, im Herzen Südwestfrankreichs. Arthur baut dort die Rebsorten der Region an, Petit und Gros Manseng, Colombard, aber auch Cabernet Franc, mit einem möglichst natürlichen Ansatz. Im Keller arbeitet er ohne Zusätze, um das Beste aus Terroirs und Trauben herauszuholen. Seine Weine haben echten Genusscharakter, vielleicht ein Erbe seiner Pâtissier-Vergangenheit, aber auch viel Frische und Balance. Ein (großes) Talent des Südwestens, das man sehr genau verfolgen sollte.
Die Cuvées von Arthur Fèvre
Canopée ist eine gelungene Cuvée aus Manseng und Colombard, die Arthurs Stil gut zusammenfasst. Der Manseng bringt Aromatik, Fülle und Genuss, während der Colombard Frische und Saftigkeit liefert. Das Ergebnis ist eine wunderbare Balance, die den Wein zum Aperitif ebenso geeignet macht wie zum Essen und Fans lebhafter, straffer Weine ebenso gefällt wie Liebhabern reichhaltiger, genussvoller Weine. Er passt sehr gut zur Küche des Südwestens, zu Geflügel, Fisch in Soße oder Käse aus den Pyrenäen. Beim Rotwein arbeitet Arthur auch mit Cabernet Franc, für fruchtige, bekömmliche Weine. Cuvées in kleinen Mengen, die schnell vergriffen sind: Wenn sie bei uns ankommen, sollte man nicht zögern.